Eine Massage, die Sauna oder ein paar Stunden im Spa – das verbinden wir schnell mit Wellness. Neurowellness betrachtet Entspannung weiter gefasst: nicht nur, was dem Körper guttut, sondern das System, das alles steuert.
Ihr Nervensystem wechselt den ganzen Tag zwischen zwei Zuständen. Einem, der aktiviert: Puls hoch, Fokus scharf. Und einem, der erholt: Schlaf, Verdauung, Ruhe. In einem gesunden Rhythmus wechseln sich beide von selbst ab.
Doch Bildschirme, Nachrichten, Arbeit und soziale Kontakte fordern den ganzen Tag unsere Aufmerksamkeit. Dadurch bleibt der erste Zustand länger aktiv als nötig. Sie schlafen schlechter, können sich schwerer konzentrieren und wachen müde auf.
Bei Neurowellness geht es darum, diese Fähigkeit zum Wechseln wiederherzustellen. Nicht intensiver entspannen, sondern dem Körper wieder ermöglichen, zwischen Anspannung und Erholung zu wechseln. Und manchmal hilft es, dafür buchstäblich Abstand zu nehmen.